Grundsätze statt Programm

Für die Homberger, die sich auf der offenen Bürgerliste Homberg zur Kommunalwahl 2016 stellen, gibt es kein vorab festgelegtes Programm.
Sie erkennen folgende Grundsätze an:

  1. Die Aufgabe der Stadtverordneten ist es, die Verwaltung, den Magistrat und die Finanzen der Stadt zu überwachen, wie es die Hessische Gemeindeordnung vorsieht.
    Die Bürgerliste steht auf dem Boden des Grundgesetzes und der Hessischen Verfassung.
  1. Als Stadtverordnete treten sie für die Interessen aller Menschen in Homberg ein.
    Sie streben bei widerstreitenden Interessen einen fairen Interessenausgleich an, der niemanden ausgrenzt und niemanden privilegiert. Sie treten für offene Information und transparente und begründete Entscheidungen ein.
  1. Meinungsvielfalt ist ein Zeichen von „gedanklichem Reichtum“. In einem offenen, demokratischen Prozess ist eine Lösung zu erarbeiten, in der möglichst viele Auffassungen integriert werden können. So entsteht eine Lösung, die von mehr Menschen mitgetragen wird und somit langfristig stabiler und zukunftsfähiger ist.
  1. Als Stadtverordnete suchen sie Alternativen, zwischen denen Entscheidungen möglich sind. Lösungen müssen auf ihre vielfältigen Auswirkungen und wirtschaftlichen Folgen bewertet werden. Dazu gehört es, offen zu benennen, wer durch die Folgen belastet und wer begünstigt wird. Dazwischen ist ein ausgewogener Ausgleich zu suchen.
  1. Kommunale Entwicklungen stehen immer auch in einem größeren Zusammenhang zu historischer, gesamtgesellschaftlicher und globaler Entwicklung, deren Einflüsse bei Entscheidungen mit bedacht werden müssen. Die finanzielle Ausstattung der Kommunen muss entsprechend den ihr übertragenen Aufgaben eingefordert werden.